EMPURIABRAVA, 21.10.2017 - 17:39 Uhr

Katalanisches Kleinholz nach Italien

KATALONIEN / SPANIEN: Weil die hiesigen Behörden den Antrag der Firma Enerfust XXI, in Cassà de la Selva eine Fabrik für Biomasse zu errichten, so nachlässig bearbeiten, haben sich die Betreiber entschlossen, ihr Kleinholz und gehäckseltes Unterholz aus den hiesigen Wäldern nach Italien zu exportieren. Dort wird es von der Firma ENEL dazu benutzt, auf umweltschonende Weise Strom zu erzeugen. Jeden Monat geht vom Hafen von Palamós aus ein Schiff mit 30.000 bis 35.000 Tonnen an Bord nach Italien ab.
Angeblich waren sowohl der frühere wie der jetzige Bürgermeister von Cassà de la Selva für das Projekt einer hiesigen Fabrik für Biomasse.
Die Verschleppung der Bearbeitung liege in der Urbanismuskommission in Girona, hiess es. Diese Kommission begründete die vorläufige Ablehnung des Projektes damit, dass Fabriken für erneuerbare Energien auf Ackergrund nur bei Windrädern und Solaranlägen genehmigt würden, aber nicht für die Erzeugung von Biomasse.
Nach der Verbrennung des Kleinholzes kann die Asche noch zur Herstellung von Beton verwendet werden.

Montag 28. August 2017 28.08.17 19:53

          

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