EMPURIABRAVA, 21.10.2017 - 17:40 Uhr

Gemeinden der Provinz Girona sollen wegen mehr Effektivität fusionieren

GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Die EU-Kommission hat der Provinz Girona empfohlen, die Zahl der Gemeinden und die Rathäuser zu reduzieren, um effektiver und vor allem kostensparender zu werden. Nach einer Untersuchung sind Orte und Städte unter  10.400 Einwohnern ineffizient und würden statt Vorteile zu generieren nur Kosten verursachen und zudem würde Bürokratie viele Projekte unnötig verzögern. Nach dem Vorschlag würden von den derzeit 221 Gemeinden nur noch 19 übrigbleiben - Banyoles, la Bisbal d'Empordà, Blanes, Calonge, Castelló d'Empúries, Castell-Platja d'Aro, L'Escala, Figueres, Girona, Lloret de Mar, Olot, Palafrugell, Palamós, Ripoll, Roses, Salt, Sant Feliu de Guíxols, Santa Coloma de Farners und Torroella de Montgrí – und der Rest würde auf diese aufgeteilt. Im Fall von Castelló d’Empúries würde z.B. Vilanova de la Muga „eingenommen“ oder Cadaqués würde demnächst zu Roses eingemeindet.
Doch es gibt noch weitere Vorschläge zu diesem Thema, die auch studiert, aber als nicht so effektiv angesehen werden. So könnten auch nur Orte mit weniger als 5.000 Bürgern zur nächstgrösseren Gemeinde zugeordnet werden oder sogar nur Ortschaften mit weniger als 1.000 Einwohnern, obwohl man in diesem Fall in der Provinz Girona dann noch 133 Rathäuser übrig bleiben würden.
Das Ganze ist nur eine Empfehlung der Europäischen Kommission und wohl nur schwer durchzusetzen sein, da sich natürlich die kleinen Orte gegen eine Eingemeindung und damit den Verlust von Rechten wehren

Montag 28. August 2017 28.08.17 19:56

          

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