EMPURIABRAVA, 24.11.2017 - 01:01 Uhr

Generalitat kommt nicht mehr für Schulden von Hafen in Portbou auf

PORTBOU / KATALONIEN / SPANIEN: Der Hafen von Portbou ist seit Jahren ein dickes Minusgeschäft, doch in der Vergangenheit kam die Regierung Kataloniens immer wieder für angehäufte Schulden auf. Damit ist ab sofort Schluss und man hat den Verantwortlichen des Hafens mitgeteilt, dass kein Geld mehr da sei und man die Rechnungen selber begleichen müsse. Für den Hafen ist dies ein schwerer Schlag, denn es  sind nur 75% der Liegeplätze vermietet und man kann nicht hingehen, hierfür die Preise anzuheben. Man wird zwar nun versuchen, die Schulden in Monatsraten abzutragen – es müssen alleine 115.000 Euro für Benzin nachgezahlt werden – aber die Zukunft des Hafens steht nun auf Messers Schneide. Laut Bürgermeister wird man zwar alles versuchen, den Hafenbetrieb aufrecht zu erhalten, doch wird dies ein schwieriges Unterfangen. Durch die Krise sind viele Einnahmen weggebrochen und die einzige Hoffnung, die man nun hat, ist verstärkt auf die französischen Schiffsbesitzer zu setzen, die man über günstige Preise in den Grenzort locken möchte.
Mit dem Bau des Hafens in Portbou wurde 1992 begonnen und endgültig  fertiggestellt wurde er 2006, doch zu 10% hat er nie funktioniert.

Freitag 25. August 2017 25.08.17 20:27

          

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