EMPURIABRAVA, 21.10.2017 - 17:40 Uhr

Umweltschützer wehren sich gegen Ausbau der Verbindung Roses – Palau

ROSES / KATALONIEN / SPANIEN: Die  meisten kennen die kurvige Strecke, die mitten durch das Naturschutzgebiet Aiguamolls führt und die Hauptstrassen C-260 (Figueres – Roses) und Gi-610 (Vilajuïga – Roses) verbindet. Besser bekannt ist sie allerdings als die alte Abkürzung – von Empuriabrava kommend – nach Palau-saverdera.
Nun wollte die Landesregierung in Girona diesen alten Weg der Sicherheit wegen verbreitern (bei kräftigem Regen kann man tatsächlich kaum mehr die Unterschiede zwischen Strasse und Feldern erkennen) und ausbauen.
Aber da hat man die Rechnung ohne die Umweltschützer gemacht. Die Vereinigungen Iaden und Salvem l’Empodà machten nach Bekanntwerden der Pläne sofort mobil und sammelten Unterschriften, um gegen das Projekt Einspruch einzulegen. Man argumentiert, dass der Ausbau vollkommen unnötig sei und diejenigen, die eine bessere Strasse befah- ren wollen, dies mit einem Umweg von nur 1,5 Kilometer über die Hauptstrassen haben könnten. Weiterhin befürchtet man mit dem Bau eine Störung der dort lebenden heimischen Tiere, die durch das Naturschutzgebiet schliesslich geschützt seien. Sollte die Strasse ausgebaut werden, wird sich der Verkehrsstrom erhöhen, die Fahrzeuge werden schneller fahren und so unter Umständen das eine oder andere Tier „erwischen“, dass bislang aufgrund der  niedrigen Geschwindigkeiten verschont blieb.

Mittwoch 23. August 2017 23.08.17 18:36

          

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