EMPURIABRAVA, 19.11.2017 - 00:14 Uhr

Quo Vadis APE?

EMPURIABRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: APE hat vor Kurzem eine Email im Namen ihres Vorstandes herausgegeben um ihre Mitglieder weiter bei der Stange (Mitgliederbeitrag) zu halten und benennt sie als ‚Klarstellung der juristischen Situation‘.

Sie bläst viel kalte Luft bevor sie zu der Erkenntnis gelangt, dass sich an der rechtlichen Situation betr. Marina Empuriabrava nichts geändert habe.

Um bei den Lateinern zu bleiben ist ‚sine qua non‘ eben diese Lage anzuerkennen und nicht im gleichen Atemzug polemisch weiter zu verfahren wie bisher und was jedem Leser ohnehin bekannt sein sollte.

Absolut sicher ist, dass eine APE, die sich über Jahre hinweg als Totengräber der voll, gut und administrativ funktionierenden Marina polemisch und juristisch betätigt, dann, wenn sich der betriebene Aufwand ( materiell ) der APE nicht gelohnt hat ( Alle Kosten für die Mitglieder) an einer anderen Form der Verwaltung nicht teilnehmen kann.

Die rechtlich verankerte COMMUNIDAD DE USUARIS DE LA MARINA INTERIOR
EMPURIABRAVA nimmt ihre Aufgaben im Sinne ihrer Mitglieder verantwortungsbewusst war und wird sich gegen die Einflussnahme einer destruktiven APE vehement verwehren.

Die einzelnen Mitglieder sind natürlich willkommen, nachdem sie ihren rechtlichen Verpflichtungen nachgekommen sind, die in Registrierung ihres Liegeplatzes und Zahlung der ihn betreffenden Quoten besteht.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass die APE sich finanzielle Gewinne bei einer Übertragung der Verwaltung von MCS auf die Gemeinde Castelló d’Empúries verspricht, wie auch evtl. Pöstchen etc. Ich befürworte zwar die Übertragung, dies allerdings ohne Mitwirkung der APE.

Wo steht hier die APE in ihrer immer wiederkehrenden Beschuldigung über versteckte Gewinne der Verwaltung von MCS? Sie bezieht sich auf eine mit ihren Worten ‚Gewinnerzielung‘, die nach den Gesetzen der Marina von MCS nicht erfolgen kann, darf und auch nicht erfolgt. Wie sieht dies bei versteckten Kosten in der Abrechnung der APE aus?

Im Deutschen sagt ein altes Sprichwort: WAS ICH SELBER DENK UND TU, DAS TRAUE ICH AUCH JEDEM ANDEREN ZU.

So wie APE richtig formuliert, muss man nur seinen ‚gesunden Menschenverstand‘ benutzen um zu dem einzig richtigen Ergebnis zu kommen: Der Schaumschlägerei der APE keinen Glauben zu schenken und ihren Austritt aus dieser Vereinigung vorzunehmen. So vermeiden Sie ihre weitere Teilnahme an Kosten, die entstehen werden wenn APE ihren Willen, wie in der Email angekündigt, wahr macht, gegen das endgültige Urteil des obersten Gerichts in Madrid ( Tribunal Supremo (1175/2017)‚ Berufung oder was auch immer‘ einzulegen, welches allerdings von keinem spanischen Gericht vorgesehen ist. In Spanien verbleibt nur eine Klage vor dem Verfassungsgericht.
Cervantes Don Quixote ist hier ein gutes Beispiel.

APE wird wahrscheinlich den Weg zum Europäischen Gerichtshof gehen mit negativen
Erfolgsaussichten: Wem tut das weh? Die Kosten werden doch von den der APE verbliebenen Mitgliedern gezahlt werden. APE verhält sich immer noch wie ein 5-Sterne Restaurant, an dessen Tisch gut bezahlte Anwälte sitzen und jede „es kann nicht sein was nicht sein darf“ als Delikatesse aufnehmen und dann die Zahlung der Zeche dem Koch (APE) überlassen. Dies ist die Situation der APE Mitglieder. Gesunder Menschenverstand ist hier auch vonnöten um diesen schon Jahre andauernden Zustand zu erfassen.

Die Rechtskraft des Urteils gegen den Konzessionärs 341/2017, in welchem eine Unterschrift der Genehmigung des Kostenvoranschlages für ungültig erklärt wurde, ist nicht rechtskräftig, da die unterlegene Partei dagegen das Rechtsmittel der ‚casación‘ beim höchsten spanischen Gericht eingelegt hat.

Somit ist dieses Urteil rechtlich bis zum Urteil über das eingelegte Rechtsmittel nicht relevant und wird auch dementsprechend von keinem anderen Gericht bis zu der evtl. Erlangung einer Rechtskraft gewürdigt werden. APE betreibt hier Fliegenfängerei um ihre letzten Mitglieder zu befriedigen.

Weiter führt die APE das Urteil des höchsten Höchsten Spanischen Gerichts (Tribunal Supremo (1175/2017 ) an und sie bestätigt in ihrer Email ihre sogenannte Wahrheit mit der ‚Tatsache‘, dass dieses Urteil nicht endgültig sei. Dies ist falsch, unrichtig und kann nur aus der allgemeinen APE Linie heraus interpretiert werden: ES KANN NICHT SEIN WAS IN IHREM SINN NICHT SEIN DARF.


Übrigens ist dieses Urteil die casación des Urteils aus dem Jahre 2014 aufgrund einer Berufung gegen ein Urteil aus dem Jahre 2011.

APE lässt hier wieder einmal ihren Willen erkennen, das Wasser am Kochen zu halten wo das Feuer schon längst erloschen ist. Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand um auch diese Situation zu interpretieren.

APE hat allerdings in dem Urteil 328/2011 in einem Punkt Recht bekommen: Der Konzessionär kann keine privaten Boote blockieren. Aber auch dies bezieht sich nur auf Boote , nicht aber auf den Liegeplatz. Ich hatte seinerzeit hierüber berichtet.

Ich will hier nicht weiter auf die triefende Polemik der APE eingehen. Inzwischen sollte auch jeder Interessierte "die allseits bekannte Taktik dieser sich im Schrumpfprozess befindenden Vereinigung zur Genüge kennen.

Die gesamte Email des Vorstandes der APE liest sich wie ein Vergleich mit dem berühmten Schweizer Käse: VIELE LÖCHER UND WENIG SUBSTANZ.

Noch einmal mit den Worten der APE: GESUNDER MENSCHENVERSTAND WIRD AUCH SIE ZU DIESEM ERGEBNIS KOMMEN LASSEN.
EOD

Freitag 04. August 2017 04.08.17 18:55

          

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