EMPURIABRAVA, 17.08.2017 - 01:56 Uhr

In knapp vierzig Jahren sank die Zahl der Herzinfarkt-Toten in der Provinz Girona um 76%

PROVINZ GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN:  Praktisch im Jahresrhythmus sinkt die Zahl der Toten, die mit einem Herzinfarkt in eines der Krankenhäuser der Provinz Girona eingeliefert werden. Konnten im Jahr 1978 die Ärzte in 22% der Fälle nicht mehr helfen, war dies im Jahr 2009 nur noch bei 6% der Fall und aktuell liegt der Prozentsatz bei 4%. Fachärzte führen dies auf hauptsächlich zwei Punkte zurück: den Fortschritt in der Medizin und eine wesentlich gesündere Lebensweise als noch vor knapp vierzig Jahren. Hinzu kommen verbesserte Vorsorgeuntersuchungen, bei denen in etlichen Fällen schon die Gefahr eines Infarkts erkannt und entsprechend reagiert wird.

Man geht davon aus, dass sich die Zahl der Opfer in den nächsten Jahren weiter verringern wird und da man in den Krankenhäusern mittlerweile wesentlich schneller und effizienter reagieren kann, könnte der Herzinfarkt als Todesursache Nummer 1 in Katalonien in der „Rangliste“ bald weiter nach hinten rutschen.


Mittwoch 02. August 2017 02.08.17 21:47

          

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