EMPURIABRAVA, 22.10.2017 - 08:23 Uhr

Touristen in Roses wollen Strand und Sonne

ROSES / KATALONIEN / SPANIEN: Nach einer vom Tourismus-Patronat Girona angeregten Studie ist die Wirtschaftskrise bislang an Roses vorbeigegangen – zumindest was den Tourismus-Sektor betrifft. Die Untersuchung ergab, dass die Tourismusbranche besser mit allgemein schweren Zeiten zurechtkommt, wenn auch Entsprechendes angeboten wird. Man muss sich darauf einrichten, dass die Besucher nicht mehr von so weit weg her kommen, dass weniger ausgegeben wird und trotzdem höhere Ansprüche gestellt werden.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird immer wichtiger und Geschäftsleute, die nun über den Preis Kunden anlocken wollen und dafür den Service und die Qualität vernachlässigen, werden am Ende als Verlierer dastehen.
Die Besucher von Roses wollen weiterhin einen Sonne und Strand-Urlaub, legen aber auch immer mehr Wert auf die Restauration und Freizeitvergnügen. Etwas in den Hintergrund geraten sind die Interessen an Natur und Kultur.
Was auffällt ist, dass die Urlaube in Roses immer kürzer werden und eine längere Verweildauer eher die Ausnahme ist. Dies führt man in der Untersuchung auch auf die allgemein schlechte Situation in Europa zurück und dies wirkt sich dann auch auf die Durchschnittsausgaben jedes einzelnen Besuchers aus, die entsprechend zurückgegangen sind.
87% der Besucher von Roses sind Familien und die meisten Touristen bewegen sich im Alter zwischen 31 und 45 Jahren, haben eine mittlere bis hohe Ausbildung, wobei auffallend viele einen Hochschulabschluss haben. Die meisten Besucher kommen aus Frankreich, Katalonien und Spanien.
Insgesamt ergab die Untersuchung, dass Roses gut aufgestellt sei und die Krise gut bewältigt hat bzw. auch weiterhin gut bewältigen wird.


Mittwoch 17. Mai 2017 17.05.17 18:01

          

Weitere Meldungen: