EMPURIABRAVA, 18.11.2017 - 07:20 Uhr

Niedriger Wasserpegel zerstört Meeres-Vegetation an den Küsten des Empordà

ALT EMPORDÀ / KATALONIEN / SPANIEN: Die Küstengebiete der Provinz Girona und vor allem des Alt Empordà haben seit einiger Zeit mit einem Phänomen zu kämpfen, das so sehr selten vorkommt: ein ungewöhnlich niedriger Meeresspiegel. Das führt dazu, dass die Meeresvegetation direkt am Küstenrand an Klippen mittlerweile komplett abgestorben ist und man dies vom Meer aus auch recht gut erkennen kann.

Vom Cap de Creus bis hinunter nach Blanes sieht man tote Pflanzen, die nur noch träge im Wind wehen. Aufmerksam darauf wurde man beim regelmässigen Abfahren der Gestade, um den Wasserstand zu messen. Meeresbiologen bestätigten diese dungewöhnliche Situation und lieferten dann auch sofort Erklärungen. In erster Linie macht man den Mond für das Absinken des Spiegels verantwortlich, da der Erdtrabant seit einigen Monaten der Erde ungewöhnlich nahe und nachweislich für Meeresbewegungen – auch Ebbe und Flut – verantwortlich ist. Daneben hat man die Wetterbedingungen der letzten Monate analysiert und kam zu dem Ergebnis, dass vor allem der April dazu beigetragen hat, das sich das Wasser zurückgezogen hat: es gab sehr viel Wind und zudem war das Wasser letzten Monat ungewöhnlich kalt und hatte keine Möglichkeit, sich auszuweiten. Die Biologen gaben jedoch Entwarnung und meinten, dass sich solche Vorkommnisse in unregelmässigen Abständen wiederholen und kein Grund zur Sorgen vorhanden sei.

Die letzten Male, als sich das Meerwasser auf einem sehr niedrigen Stand befand, war in den Jahren 1981 und 2011 und damals hat sich die Vegetation innerhalb eines Jahres erholt und es gab keinerlei Folgen.

Dienstag 09. Mai 2017 09.05.17 09:39

          

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