EMPURIABRAVA, 27.05.2017 - 10:03 Uhr

126 Ortschaften der Provinz haben keine Bankfiliale

GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Seit Beginn der Krise im Jahr 2008 hat sich die Zahl der Bankfilialen innerhalb der Provinz Girona um 41% reduziert. Die Gründe hierfür liegen an der Zahl der Fusionen einzelner Geldinstitute und der steile Anstieg der Online-Geschäfte der Banken, die in vielen Fällen eine Filiale überflüssig machen. Sicherlich haben auch die mehr als geringen Zinsen ihren Anteil daran, das immer mehr Filialen geschlossen und im nächstgrösseren Ort gebündelt werden. Mittlerweile haben mehr als 60.000 Bürger oder 126 Ortschaften keinen Zugriff mehr auf eine Bankfiliale. Die Provinz Girona steht in Spanien an dritter Stelle bei der Anzahl der geschlossenen Bankgeschäfte.
Und ein Ende ist nicht abzusehen und Bank von Spanien hat schon angekündigt, in den nächsten Jahren 180.000 Mitarbeiter zu entlassen und die Zahl der Bank- oder Sparkassenfilialen auf 28.000 zu reduzieren. Ob es in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren überhaupt noch Filialen der einzelnen Institute geben wird, ist nicht sehr wahrscheinlich. Alles wird über das Internet abgewickelt und wahrscheinlich ist bis dahin auch das Bargeld abgeschafft.

Freitag 21. April 2017 21.04.17 16:36

          

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