EMPURIABRAVA, 25.09.2018 - 03:08 Uhr

Costa Brava hat Wasserreserven für ein Jahr – Aufbereitungsanlage in Empuriabrava

COSTA BRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: Momentan werden die Sorgen grösser, das irgendwann wegen der anhaltenden Trockenheit das Wasser abgestellt werden könnte. Der für die Region zuständige Staudamm in Darnius / Boadella hat „nur“ noch eine Reserve von etwas über 22 Kubikhektometer bei einer Füllmenge von 36,07% (Stand: 4.10.2016), aber die Durchschnittsmenge der letzten 10 Jahre lag auch nicht viel höher. Aber sei's drum: sollte es zu Problemen kommen, springt das sogenannte „Consorci Costa Brava“ ein, ein Konsortium, dem der ehemalige Bürgermeister von Roses und aktueller Abgeordneter für Urbanismus, Carles Pàramo, vorsteht. Nach seiner Aussage besteht überhaupt kein Grund zur Sorge – trotz der momentanen Trockenheit. Es sind offensichtlich genügend Reserven für ein Jahr da, sodass sämtliche 27 Gemeinden an der Küste – von Portbou bis Blanes – ein Jahr lang mit Wasser versorgt werden könnten. Zudem gibt es in jeder Gemeinde Brunnen und diese könnten in Notsituationen jederzeit angezapft werden.

Der Grund für das in Mengen vorhandene Wasser sind die Aufbereitungsanlagen und diese befinden sich u.a. in Figueres und – man höre und staune – in Empuriabrava. Von hier aus kann Wasser verteilt werden und das in genügenden Mengen. Daneben gibt es auch noch trinkbares Flusswasser z.B. vom Ter, das ohne weiteres genutzt werden könnte.

Natürlich kann mit diesen Notrationen kein Pool aufgefüllt, kein Garten gesprengt oder das Auto gewaschen werden, aber um zu zu kochen, sich zu waschen, die Toilette zu benutzen und evtl. auch zu trinken ist genügend da.


Samstag 08. Oktober 2016 08.10.16 08:18

          

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