EMPURIABRAVA, 22.09.2017 - 02:55 Uhr

Mehr als die Hälfte aller Tauchzentren Kataloniens liegen an der Costa Brava

COSTA BRAVA / KATALONIEN / SPANIEN: Von den 205 in Katalonien registrierten Tauchzentren befinden sich laut aktuellem Stand 94 an der Costa Brava, also 46%. Dies hat auch einen guten Grund: nicht alleine der Tourismus gibt den Schulen und entsprechenden Lehrern ein Auskommen, sondern die Nähe zu Frankreich. Angeblich sind neun von zehn Kunden bzw. Tauchern Franzosen, die mal eben über die Grenze kommen und ihrem Sport frönen. An den Küsten der Provinz Girona ist es zwar nicht viel schöner als im Süden Frankreichs, aber erheblich billiger als im Heimatland und das zieht die Wasserfreunde an.

Die meisten Tauchzentren – nämlich 15 – gibt es in l’Estartit und hier ziehen die Medes-Inseln die Taucher magisch an. 400 Tauchgänge zählt man dort in der Saison pro Tag und das ist laut Umweltgesetz auch das Maximum. Roses, l’Escala und Palamós sind ebenfalls sehr beliebt und beherbergen eine Reihe von Schulen und Zentren, um den Sportlern das entsprechende Ambiente zu liefern.

Der Präsident der touristischen Tauchzentren der Costa Brava, Genís Dalmau,  gibt allerdings zu bedenken, dass die Konkurrenz vor allem in Kroatien nicht schläft und sich rasend schnell entwickelt. Die Unterwasserwelt der dortigen Küsten ist mit der der Costa Brava zu vergleichen und – und das sagte Dalmau dann doch nicht – noch preiswerter. Die Profis zieht es in erster Linie ans Rote Meer in Ägypten, nach Thailand und in die Karibik, wo die Vielfalt der Unterwasserwelt noch wesentlich ausgeprägter ist.

Dienstag 20. September 2016 20.09.16 10:37

          

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