EMPURIABRAVA, 21.10.2017 - 17:46 Uhr

Llançà: Glück muss der Mensch haben

LLANÇÀ / KATALONIEN / SPANIEN: Erinnern Sie sich noch an den jungen Dozenten für Wirtschafts-und Arbeitsrecht und Personalmanagement, Claas Hickl aus Freiburg, den ich Ihnen vor einiger Zeit als ein „Talent unter uns“ vorstellte? Er sucht nicht, er findet. Dieser Devise ist er treu geblieben, seit er sie vor vielen Jahren einmal als von Pablo Picasso stammend gehört hatte. Und ist es denn nicht wahr, dass „suchen“ und „finden“ eigentlich Gegensätze sind?

Der vierblättrige Klee ist seit Menschengedenken fast überall auf der Welt ein Glückssymbol. Er findet sich in ungezählten Legenden, Gedichten und Volksliedern wieder. Claas Hickl ist ein treuer Freund des Ortes Llança und kommt, wenn es seine Arbeit zulässt, gleich zweimal pro Jahr nach Spanien. Gelegentlich mieten seine Frau und er sich auch in Empuriabrava ein.

Jetzt hatte der „Glückspilz“ ein paar Stunden Zeit für einen Plausch mit unserer Redakteurin, die sich in Vorfreude auf einen regen Gedankenaustausch selbst auf den Weg nach Llança machte. Und dort konnte Hickl in der Tat mit einer Überraschung aufwarten: direkt am Wegesrand wuchs ein Vierblättriger heran, den der erfolgreiche Finder seiner Gesprächspartnerin galant überreichte. Er zeigte ihr auch die korrekte Art, einen solchen Fund zu trocknen und zu pressen. In Deutschland kann man so ein Kleeblatt sogar vergolden lassen.

Das wäre doch was! Allerdings herrschen in Spanien derzeit nicht gerade goldene Zeiten…
AE

Samstag 13. Juli 2013 13.07.13 04:55

          

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