EMPURIABRAVA, 18.05.2012 - 17:42 Uhr

Caldes de Malavella: Fehldiagnose Leukämie

CALDES DE MALAVELLA / KATALONIEN / SPANIEN: er 40jährige Francesc Barrena hat zwei fürchterliche Wochen hinter sich.
Wegen eines Unwohlseins liess er sich im CAP von Caldes de Malavella Blut abnehmen. Er dachte an einen zu hohen Cholesterinspiegel oder Ähnliches. Aber als er 14 Tage später das Ergebnis in Empfang nahm, brach die Welt für ihn zusammen: er habe Blutkrebs (Leukämie). Vor Schreck erstarrt, wagte Barrena nicht, dies seiner Freundin mitzuteilen, sondern redete herum, dass er einige weisse Blutkörperchen zu viel habe.

Die Lebensgefährtin konsultierte Internet und fand den vernichtenden Befund Leukämie bestätigt. Man ging dann doch ins Hospital Trueta in Girona, um eine zweite Meinung einzuholen. Dort stellte man fest, dass die Blutwerte von Barrena absolut normal waren. Die erste Diagnose gehörte zu einem anderen Patienten! Obwohl Barrena diesen schweren Irrtum auf die Einschnitte im Budget des katalanischen Gesundheitswesens zurückführte, bleibt für den unvoreingenommenen Beobachter doch das Fazit, das schon einmal von der Zeitung La Vanguardia veröffentlicht wurde: España, el pais de la chapuza: Spanien, Land der Pfuscharbeit!.
AE

Dienstag 21. Februar 2012 21.02.12 22:34

          

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