EMPURIABRAVA, 18.05.2012 - 10:35 Uhr

Spanien: Carme Chacón kämpft sich nach vorne

MADRID / SPANIEN:  In Madrid, Andalusien und Valencia ist es der früheren Verteidigungsministerin Carme Chacón gelungen,  die Mehrzahl der Sympathisanten der sozialistischen Partei PSOE auf ihre Seite zu ziehen. Die gebürtige Katalanin schob sich in der Beliebtheitsskala leicht vor ihren Gegenkandidaten um das Amt des Generalsekretärs, den bisherigen Innenminister und Sprecher der Regierung unter Rodriguez Zapatero, Alfredo Pérez Rubalcaba.
 Politische Beobacher sprechen von etwa 60 bis 70 Delegierten Vorsprung für Carme Chacón, obwohl die Resultate in den drei genannten Autonomiegebieten unterschiedlich ausfielen. Da auf der Liste von Chacón sowohl einige junge Gesichter zu sehen waren wie auch altgediente Exminister wie  Josep Borrell und Cristina Narbona, könnte das Erfolgsrezept  gerade in der Kombination von jugendlicher Kreativität und wertvoller politischer Erfahrung liegen.
Bemerkenswert jedenfalls, dass man der gelernten Juristin und jungen Mutter Carme Chacón in Südspanien und in Valencia ihre katalanische Herkunft verzeiht; in Madrid war sie kein Thema, denn Chacón hatte ja schon mehrere Jahre dort ihr Amt ausgefüllt.

Mittwoch 25. Januar 2012 25.01.12 22:47

          

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