EMPURIABRAVA, 18.05.2012 - 09:19 Uhr

Schwere Vorwürfe von spanischen Passagieren der Costa Concordia

MADRID / SPANIEN: Beim Seeunglück in der Nacht des vergangenen Freitags mit dem Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ gab es reichlich Pannen. Spanischen Passagiere sagen aus, dass alles ein einziges Chaos war.

Das Unglück ereignete sich gegen 21:45 Uhr als das Schiff vor der Küste von Italien auf Grund lief und starke Schlagseite bekam.

Antonio Aday Henriquez Sosa aus Las Palmas, einer von 24 Passagieren die ihr Ticket auf den Kanaren gekauft haben und das Seeunglück überlebten, äußerte gegenüber der regionalen Zeitung „La Provincia“ die Vorgänge während der Bergung als ein einziges Desaster. Es war bereits seine achte Kreuzfahrt. Auf Grund der daraus resultierenden wiederholten Seenotübungen war er einer der Ersten, die das Schiff verließen, was ihm sehr wahrscheinlich das Leben rettete.

Nach Angaben einiger geretteten Spanier hat der Kapitän zu keinem Zeitpunkt irgendeine Information zu den Vorgängen an Bord abgegeben und hat als einer der Ersten das sinkende Schiff verlassen. Es wurde außerdem angegeben, das zu keinem Zeitpunkt Repräsentanten der Schiffseigner vor Ort waren, um den geretteten Passagieren Anleitungen, Trost oder Unterstützung zu geben.
Quelle: www.comprendes.de

Dienstag 17. Januar 2012 17.01.12 19:33

          

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