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Zeitungsartikel August 2007

7. August: Alejandro Sanz in Roses

02.08.2007 um 18:55

Am 7. August kommt es in Roses zum diesjährigen Höhepunkt der Konzertsaison: der spanische Superstar Alejandro Sanz gastiert im Rahmen seiner ‘El tren de los momentos’-Tour in der Zitadelle. Auf einer 400 Quadratmeter grossen Bühne wird er seine neue CD vorstellen, aber auch etliche seiner Hits zum Besten geben. Das Konzert beginnt um 22.30 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 30.00 Euro (in Empuriabrava in den Supermärkten Montserrat erhältlich) und an der Abendkasse 35.00 Euro. Insgesamt stehen 14.000 Karten zur Verfügung. Wer spanischen Pop mag, sollte sich dieses Makrokonzert nicht entgehen lassen.


Hier nun eine kleine Biographie von Alejandro Sanz:

Er zählt zu den Phänomenen der Pop-Szene, und das nicht nur in seiner Heimat Spanien. Innerhalb von 15 Jahren veröffentlichte der beliebteste Künstler der iberi-schen Halbinsel 10 Alben und 6 DVDs, die sich insgesamt 21 Millionen Mal verkauften. Satte 200 Platin-Auszeichnungen kamen weltweit zusammen, 15 Latin-Grammys und ein 1 Pop-Grammy kann der 38-Jährige heute in seiner Vitrine betrachten und das Privileg verbuchen, als erster Spanischer Künstler Gast bei der legen-dären MTV Unplugged-Session gewesen zu sein. Im letzten Jahr brillierte SANZ im traumhaften Duett mit der faszinierenden Shakira: „La Tortura“ wurde zum weltweiten Hit und erreichte auch in Deutschland die Top-5.

Shakira gehört auch zu den Special Guests auf ALEJANDRO SANZ’ aktuellem Album ‘El Tren De Los Momentos’ – neben Juanes, Calle 13, Antonio Carmona und Alex González von der mexikanischen Band Maná. Das Album enthält 10 Neukompositionen aus der Feder ALEJANDRO SANZ’ und entstand in Kooperation mit Produzent Thom Russo (Audioslave, Macy Gray, Eric Clapton) und Lulo Pérez, mit dem SANZ bereits seit Jahren eng befreundet ist und der auch das vielprämierte Album ‘No Es Lo Mismo’ produzierte. Zunächst aber arbeitete ALEJANDRO weitgehend selbstständig an den Aufnahmen. „Das Schlagzeug und das Klavier nahmen wir in den Criteria Studios in Miami auf, andere Kleinigkeiten kamen in Madrid, Cuba und auf den Bahamas dazu, aber der Großteil der Gitarren, Bass, Programming und Vo- cals nahm ich bei mir zuhause auf., dort wo die Songs auch entstanden.“ Erst später kamen dann die Produzenten ins Spiel: „Beide, Thom und Lulo, haben viel zum Album beigetragen, aber sie konnten bereits mit fertig strukturierten Songs arbeiten. Thom kam in den letzten Wochen hinzu und mi-schte das Album unter meiner Aufsicht.“

Natürlich ging ALEJANDRO SANZ auf diesem Album wie-der seinen eigenen Weg und setzte seine eigenen Vorstellungen um, eine Tatsache, für die ALEJANDRO SANZ weltweit geehrt und respektiert wird. „Songs sind wie die eigenen Kinder,“ erklärt er. „Man muss sie manchmal vor fremdem Einfluss schützen und dafür sorgen, dass sie nur Gutes lernen. Denn Songs erzählen dir Dinge, und du musst ihnen zuhören, um zu verstehen, was gut für sie ist. Thom und Lulo haben das genau verstanden und begriffen, dass ich die Songs, an denen ich zuhause anderthalb Jahre lang gearbeitet habe, nicht aus der Hand geben würde.“

Besonders auf die Natürlichkeit der Sounds und der Musik legte ALEJANDRO SANZ bei El Tren De Los Momentos wert. Ich kenne Produzenten, die den Gesang immer so bearbeiten wollen, dass er perfekt klingt, ohne jeden falschen oder unreinen Ton. Aber kein Mensch kann so perfekt singen, auch ich natürlich auch nicht. Die Dinge, von denen ich auf dem Album singe, stammen aus dem Herzen, und ich brauche niemanden, der etwas ändert, weil irgendjemand meint, es würde dann „besser“ klingen. Wenn dich etwas bewegt und berührt, dann heißt es, dass es perfekt mit der Welt im Gleichklang steht. Das braucht niemand mehr zu korrigieren.“

Dementsprechend ursprünglich und lebendig klingt  EL Tren De Los Momentos, wie ein Zug, der einmal eine Fahrt durch das ganze Leben antritt. Jeder Song ist eine Station, in der Menschen, Bilder und Melodien zu- oder aussteigen. „Verschiedene Menschen durchleben verschiedene Situationen,“ erklärt SANZ. „Es sind alles unterschiedliche Charaktere, aber sie haben eines gemeinsam: die Unaufhaltsamkeit des Zeitflusses.“ Durch die verschiedenen Stimmen auf dem Album und durch die unterschiedlichen Gäste beleuchtet El Tren De Los Momentos eine Vielfalt von Themen und Perspektiven: Liebe, Politik, soziale Probleme und Religion.

Besonders glücklich ist ALEJANDRO natürlich über die Arbeit mit Shakira, die den Song Te Lo Agradezco, Pero No mit ihrer unverwechselbaren Stimme bereichert. „Nachdem wir ja schon La Tortura zusammen aufgenommen hatten, schien es mir und den Produzenten eigentlich künstlich, ein Nachfolge-Duett aufzunehmen, so als gelte es, einen Gegen-Gefallen einzufordern. Aber schließlich geschah es ganz spontan: Eines Tages rief Shakira mich an und fragte: ‚Und welchen Song werde ich auf deinem Album singen?“ und damit war es dann entschieden.“

El Tren De Los Momentos vereinigt viele Musikformen. Spanische Stile wie Flamenco, amerikanischen Stil mit seinen modernen Beats und viele andere Einflüsse. „Man könnte es Fusion nennen,“ so ALEJANDRO. „Aber das ist eigentlich ein Marketingwort. Die Gesamtheit aller Einflüsse, die sich auf dem Album niederschlagen, das bin ich, all dies gehört zu mir, und das ist mein Stil.“ Ob das Album, das so tief aus dem Herzen ALEJANDROS kommt, wirklich autobiografisch ist, ist durchaus eine Sache der Perspektive. ALEJANDRO bedenkt diese Idee mit einem Lächeln: „Ich schreibe nie über mich selbst,“ so sagt er. „Genau genommen komponiert der Hörer die Songs nicht weniger als der Sänger. Meine Geschichten klingen in den Ohren jedes Hörers anders. Jeder verbindet einen Song mit einer anderen Situation, mit einem anderen Namen, einer anderen Stadt, dem eigenen Feuer...“  Man könnte auch sagen, jeder steigt an einer anderen Station zu oder aus – aus diesem Zug der Momente.
Quelle der Biographie: www.warnermusic.de


 

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